Wandelkupfer

Das Konzept „Wandelkupfer“ oder vielfach auch als Beistellungen oder Copper on account bezeichnet hat eine lange Tradition bei Aurubis. Der Ursprung geht bis in die 40er Jahre zurück.

Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde das Geschäftsmodell „Wandelkupfer“ ins Leben gerufen. Finanzstarke Unternehmen fixierten das von ihren Lieferanten zur Produktion von Kabeln, Bändern etc. benötigte Kupfer bei der Norddeutschen Affinerie (seit 2009 Aurubis AG) und stellten es ihnen bei, damit sie wiederum die benötigten Vorprodukte wie Gießwalzdraht, Rundbolzen, Walzplatten etc. bei der Aurubis AG beziehen konnten – ohne den hohen Preis des Kupfers vorfinanzieren zu müssen.

Auch wenn der Beisteller zum Zeitpunkt der Fixierung noch nicht genau weiß, an welche seiner Lieferanten das fixierte Kupfer freigestellt werden soll, kann er zunächst die Kupferpositionen eindecken und später dann flexibel entscheiden, an wen er das Wandelkupfer bei der Aurubis AG disponiert. Die Freistellung erfolgt durch eine einfache Umbuchung auf den Wandelkupferkonten des Beistellers und Beistellempfängers bei der Aurubis AG – ähnlich einer Überweisung auf Bankkonten.

Heute nutzen nicht nur große Konzerne diesen Service bei der Aurubis AG. Auch kleinere und mittelständische Unternehmen möchten aus Risikogründen, Flexibilität und Versorgungssicherheit selber das Hedging des Kupfers übernehmen und fixieren Ihre Kupfer-Bedarfe als „Wandelkupfer“ bei der Aurubis AG, einem der größten Kupferproduzenten der Welt.

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Lars Wülfken
Lars Wülfken

Area Sales Manager Rod & Shapes

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